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Wolf Lettmayer

Multi-Citroënist
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Beitrittsdatum: 20. Sept. 2020

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Begonnen hat alles , wenn auch eher zufällig, in einer DS, dem Fahrzeug eines Garantieinspektors (ich glaube, so nannte man das). Mit ihm fuhr ich als junger Student von Graz nach Fürstenfeld, um in der dortigen Citroen-Vertretung einen gebrauchten 2CV in Augenschein zu nehmen, der dann mein erstes eigenes Auto werden sollte. Von der DS selbst blieben mir damals nur die äußerst kommoden Stoffsitze in Erinnerung. Es sollte noch mehr als zwanzig Jahre dauern, bis der latent wohl immer vorhandene Traum von diesem mythischen, für mich damals völlig unerreichbaren Auto Realität werden sollte.

Der 2 CV, auf den ich mich einließ, war 5 Jahre alt und hatte knapp 100000km hinter sich. Naturgemäß ging immer wieder etwas kaputt, aber insgesamt war er ein treuer Reisegefährte, Hochzeitsauto und Haustier quasi in einer Person. Immerhin schaffte er weit über zehn Alpenpässe in einem Stück ohne die geringste Panne, darunter Iseran und Galibier. Von seinen ursprünglich 16 chevaux verabschiedeten sich im Lauf der Zeit immer mehr, und irgendwann verkaufte ich ihn an einen Postbusfahrer, der ihn nur noch im Nahverkehr einsetzte. De mortuis nil nisi bene: Der 2CV hat mich, wie viele andere, letztlich mit dem Citroenvirus infiziert, gegen das es bekanntlich immer noch keine Impfung gibt.

Es folgte die Ära der Neuwagen. Warum ich damals so sehr auf den jungfräulichen Zustand meiner Autos fixiert war, ließe sich möglicherweise psychoanalytisch interpretieren. Die mit dem Neuwagenkauf verbundene einjährige Garantie war jedenfalls ein nicht unmaßgeblicher Faktor, zumal ich zu meiner Schande gestehen muss, dass ich von Kfz-Technik damals nicht die geringste Ahnung hatte und gerade einmal wusste, dass ein Auto vier Räder und einen Motor hat. Zum Selber-schrauben fehlten mir damals sowohl Motivation als auch Kenntnis und praktische Geschicklichkeit…

Ich kletterte also in der Citroen-Hierarchie eine Stufe nach oben und kaufte eine fabriksneue Dyane. Was für ein Fortschritt! Das Geräuschniveau war deutlich niedriger, das unangenehme Rucken in engen Kurven fehlte dank homokinetischer Gelenke nun endlich, und statt mühsamen 90 km/h (allenfalls bei Rückenwind im Gefälle) war ich nun auch auf der Autobahn kein allzu großes Hindernis mehr. Eine ausgiebige tour de France wurde von der Dyane souverän gemeistert.. Warum ich die Dyane relativ bald gegen eine neue eintauschte, weiß ich nicht mehr. War sie mit ca. 40000 km schon zu alt? Gefiel mir die Farbe (ivoire borely) nicht mehr? Keine Ahnung. Die neue gefiel mir zwar optisch besser (blau, innen petrol), aber glücklich wurde ich nicht mit ihr. Sie (und somit auch ich) litt unter heftigen Vibrationen bei höherer Geschwindigkeit, die auch durch penibles Auswuchten der Räder nicht beseitigt werden konnten. Die von mir zu Rate gezogenen Werkstätten sahen übrigens in diesen Vibrationen keinen nennenswerten Mangel, da solche „leichten“ Vibrationen auch bei anderen Modellen aufträten. Ich erinnere mich, wie ein Werkstattchef mit mir sogar eine Fahrt auf die Autobahn in seinem neuen CX unternahm, um mich davon zu überzeugen, dass selbst ein CX nicht frei von Vibrationen ist.

Aber es waren nicht nur die Vibrationen, die mir die Freude an dieser Dyane vermiesten. Der Lack war schlecht: Nach nur einem Jahr gab es zahllose Steinschlagschäden, an denen die Motorhaube zu rosten begann. Und auch die Zündung bereitete mehrfach Probleme. Ich unterrichtete damals (1975) schon in Radkersburg und fuhr täglich von Graz dorthin und wieder zurück. Ernsthafte Pannen hatte ich zwar nie, aber schließlich war doch der Punkt erreicht, an dem ich beschloss, mir endlich ein standesgemäßes Auto zuzulegen.

Was wäre standesgemäßer gewesen als ein nagelneuer GS Pallas, in gris nacré und mit einer wunderschönen karamelfarbenen Innenausstattung? Ich schwebte erstmals tatsächlich dahin wie Gott in Frankreich! Ein fantastisches Auto, dem ich heute noch (!) nachtrauere, denn sein Leben war leider sehr kurz. Mit ihm fuhren wir einen Sommer lang durch Frankreich und Nordspanien, es war eine der genussvollsten Urlaubsfahrten, die ich jemals erlebte. Dann kam der Winter und die Straßen wurden glatt… Es ging so schnell: Ein Transporter missachtete an einer Kreuzung den Vorrang , und die Kollision war nicht zu vermeiden. Ich konnte gerade noch den GS soweit verreißen, dass der Transporter die Beifahrerseite , wo glücklicherweise niemand saß, touchierte, und blieb daher unverletzt. Aber der GS war nur noch Schrott. Noch heute sehe ich das gestauchte Dach vor mir und die große grüne Pfütze ausgeronnener Hydraulikflüssigkeit. Es war mir, als ob er geweint hätte…

Leider bekam ich von der Versicherung nur den sogenannten Zeitwert vergütet, und dieser lag rund 25000 Schilling unter dem Anschaffungspreis eines vergleichbaren Neufahrzeugs. Das entsprach damals der Summe zweier Monatsgehälter, und somit musste ich Abstriche machen. Der Neue war also kein Pallas mehr, sondern nur ein GS Club, zweifellos ein gutes Auto, aber doch ohne das gewohnte Wohlfühlambiente. Ich war eben schon sehr verwöhnt, und es war nur eine Frage der Zeit, bis ich wieder auf ein Pallasmodell umsteigen würde. Mittlerweile schrieb man das Jahr 1979, und ein neuer GS Pallas, silbermetallic mit blauem Interieur (meine Lieblingskombination!) stand vor dem Haus. (Heute, wo mein „neuester“ Wagen – ein C6 – auch schon 14 Jahre alt ist, ist mir immer noch völlig schleierhaft, welche Sucht mich trieb, fast jedes Jahr einen Neuwagen zu kaufen, vor allem aber, wie es mir gelungen ist, dieselben zu finanzieren. Aber gut, andere haben dafür jedes Jahr eine neue Freundin, und das kostet manchmal auch nicht so wenig…)

Die GS-Jahre waren definitiv meine „Prägephase“ als Citroenfahrer. Der Fahrkomfort wurde für mich zum einzig entscheidenden Kriterium, und gerade hier entwickelte ich eine besondere, fast schon krankhafte Sensibilität: Mein erster, allzu früh verblichener GS war in Bezug auf das Fahrverhalten das geradezu idealisierte Referenzmodell, an dem sich alle Nachfolger zu orientieren hatten. Mir war zwar klar – und ich bekam es mehrfach bestätigt -, dass sich, nicht zuletzt infolge der nachlässigen Fertigungsqualität, jeder GS „irgendwie anders fährt“, aber ich war nicht bereit, irgendwelche Abweichungen vom „Idealzustand“ hinzunehmen und nervte die diversen Werkstätten mit der Reklamation tatsächlicher oder vermeintlicher Mängel. Auch meinen schönen neuen GS konnte ich nicht mehr genießen, da ich ständig irgendwelche Störungen im Federungsverhalten zu entdecken glaubte. Wir fuhren nach Apulien, aber die Fahrt war für mich schrecklich, weil ich bei jeder Bodenwelle daran dachte, dass mein erster GS da viel sanfter darübergeschwebt wäre. Natürlich fuhr ich in Lecce sofort zur dortigen Citroenwerkstatt in der – nachträglich betrachtet – völlig verrückten Hoffnung, dass man dort schnell einmal das Fahrwerk auf „absolute Sänfte“ einstellen könne. Der Chefmechaniker machte zusammen mit mir auch gleich eine Probefahrt, sagte aber dann nur „la macchina va bene. Benissimo!“, und ich war wieder einmal der Blamierte. Leider war damit der Höhepunkt meiner damaligen „Hydroneurose“ noch nicht erreicht, denn wenige Monate später – ich weiß nicht, welcher Teufel mich geritten hat – tauschte ich den noch relativ neuen GS gegen einen ziemlich gebrauchten CX ein, mit Aufzahlung, versteht sich. Damit beging ich tatsächlich die größtmögliche Dummheit, denn dieser schon einigermaßen heruntergerittene CX war nicht nur nicht komfortabler, sondern nervte vor allem durch zahlreiche kleinere Mängel. Ich erinnere mich noch, wie beim ersten ordentlichen Regen der Scheibenwischer in hohem Bogen davongeflogen ist.

Allmählich wurde ich älter und wohl auch ein wenig vernünftiger. Ich fuhr wieder GS, oder besser gesagt: GSA, selbstverständlich die Pallasvariante. Dieser GSA Pallas (Bj.83) bereitete mir endlich wieder das lang ersehnte Fahrvergnügen. Dennoch sollte ich mich auch an ihm nicht lange erfreuen. An einem Spätwintertag 1986 , auf der Fahrt zur Schule, passierte es: Es gab Schneefahrbahn, - im fahrlässigen Vertrauen auf die Fahreigenschaften des GSA hatte ich auf Winterreifen verzichtet - , und in einer langgezogenen, zu schnell gefahrenen Kurve begann der Wagen zu schleudern , schlitterte in den tiefen Straßengraben , überschlug sich und kam auf dem Dach zu liegen, gleich neben einem Feuerwehrgebäude. Das wäre durchaus von Vorteil gewesen, denn aus einer defekten Leitung tropfte Benzin auf uns herab, und es war unglaubliches Glück, dass meine Frau, entgegen ihrer Gewohnheit, damals nicht geraucht hat… Ein Bekannter, der in der Nähe wohnte, fuhr uns dann noch zur Schule, wo wir, noch nach Benzin stinkend, unterrichteten, als wäre nichts geschehen.

Somit endete mein letzter GS(A) wie mein erster, nämlich mit einem Totalschaden, wobei die beiden Unfallstellen nur wenige Meter voneinander entfernt waren.

Die Zeit der Neuwagenkäufe im Jahresrhythmus war nun endgültig vorbei. Ich fuhr mittlerweile BX und fand mich damit ab, dass die Nachteile gegenüber dem GS (Design und Fahrkomfort) durch die Vorteile (Raumangebot und Solidität) bis zu einem gewissen Grad kompensiert wurden. Meinen BX 17D fuhr ich immerhin rund 16 Jahre (!) ohne nennenswerte Probleme, bis ihm schließlich der Rost den Exitus bereitete. Die neunziger Jahre.wären also citroenmäßig recht unspektakulär verlaufen, hätte da nicht, ich glaube, es war 1992, eine Zeitungsannonce meine Aufmerksamkeit erregt, in der in Graz eine DS um schlappe 40000 Schilling angeboten wurde. Ich hatte zu dieser Zeit zwar nicht die geringste Ahnung von Déessen und ihrem jeweiligen Wert, aber der moderate Preis erschien mir allzu verlockend, zumal ich ja immer schon davon träumte, eines Tages mit so einem Auto zu fahren. Ich fuhr also hin und wurde sogleich enttäuscht. Es handelte sich um ein ziemlich rostiges Exemplar mit völlig verschlissenem Interieur, passend untergebracht in einer vergammelten Hinterhofgarage, dem damaligen Sitz des DS-Clubs, wie ich erfuhr. Ein gewisser Jörg Schmickl (!) erklärte mir dortselbst, dass man zu dem genannten Preis naturgemäß keine rostfreie DS erwarten dürfe; er habe jedoch eine solche, die allerdings weitgehend zerlegt sei und noch restauriert werden müsse. Ich zeigte Interesse, Jörg zeigte mir die teilzerlegte DS (eine DS 21i.e. mit Halbautomatik), deren Motor, wie ich mich erinnere, durchaus Vertrauen erweckend lief. Wie es endlich dazu kam, dass ich mich auf das ungewisse Abenteuer einließ, mehrere Monate auf die Fertigstellung eines Autos zu warten, von dessen Eigenheiten ich, wie gesagt, null Ahnung hatte, und ohne zu wissen, ob es schließlich meinen Vorstellungen entsprechen würde, ist mir heute noch ein Rätsel.. Ob es naives Vertrauen in den Besitzer war oder rein instinktives Handeln, kann ich tatsächlich nicht sagen. Aber aus heutiger Sicht war es keine falsche Entscheidung. Gut, es war im Endeffekt alles andere als eine perfekte DS, die ich endlich im Sommer 1993 übernahm, aber zumindest Motor und Karosserie machten einen soliden Eindruck. Wie viel noch zu tun sein würde, ahnte ich damals freilich noch nicht. Der Kaufabschluss wurde jedenfalls ausgiebig gefeiert, wobei Jörgs Sprung in unseren Gartenteich für immer unvergessen bleibt.

Der DS verdanke ich nicht nur zahlreiche aufregende Erlebnisse und neue Freundschaften, sondern auch den Erwerb technischer Kenntnisse und gewisser handwerklicher Fähigkeiten. Ohne selbst an dem Auto zu schrauben , ohne Wartung und Instandhaltung selbst durchzuführen, wären dem Vergnügen, eine Dèesse zu fahren, schnell finanzielle Grenzen gesetzt, ganz abgesehen davon, dass in meiner Gegend weit und breit keine Werkstatt existiert, der ich die DS anvertrauen würde,

Von den „aufregenden Erlebnissen“ – alle aufzuzählen, würde den Rahmen dieses Berichtes sprengen - sei, gewissermaßen als pars pro toto, ein im wahrsten Sinn des Wortes heißes Abenteuer erwähnt, auf einer Osterausfahrt in die Toscana, die wir mit Freunden (Dietmar Messerschmidt und Heribert Hegedys mit Romana) in insgesamt 3 Déessen unternahmen. Meine Frau bemerkte als erste, dass Rauch aus dem Motorraum hervorqualmte. Als ich die Haube öffnete, brannte es bereits lichterloh. Zum Glück hatte ich einen Feuerlöscher dabei, und so gelang es mir, den Brand zu löschen, bevor größerer Schaden entstand. Die Ursache des Brandes war leider eine grobe Nachlässigkeit von mir: An zwei Leitungsverbindungen, die sich natürlich genau über dem heißen Auslasskrümmer befinden, hatte ich versäumt, neue Dichtungen einzusetzen, und so entzündete sich heruntertropfendes LHM an ebendiesen heißen Rohren. Nach diesen Schreckmomenten konnten wir die Fahrt fortsetzen. Mittlerweile war es dunkel geworden und ich schaltete das Fernlicht ein. Nach wenigen Kilometern wieder Rauch und Brandgeruch! Das Fernlicht ging aus. Ich schaffte es gerade noch bis zum Parkplatz eines Hotels. Diagnose: Kabelbrand! Vermutlich war durch das LHM-Feuer die Isolierung des Fernlichtkabels beschädigt worden, sodass es in weiterer Folge zu einem Kurzschluss kam. (Leider war das Fernlicht an meiner DS nicht abgesichert). Aber wie heißt es doch so schön: Es gibt kein Unglück, was nicht auch ein Glück ist. Und ohne diese Panne hätten wir damals nicht in diesem wunderbaren Hotel, auf dessen Parkplatz die DS gelandet war, Quartier bezogen. Und dank der Hilfe von Dietmar, der die Bordelektrik wieder instand setzte, und Heribert, der die Stromlaufpläne besorgte, war die DS in kurzer Zeit wieder fahrbar. Zu Hause angekommen, erneuerte ich dann den kompletten Kabelbaum und gleich auch jenen der Einspritzanlage. Seit damals gibt es zumindest keine Elektrikprobleme mehr.

Aber manche Dinge passieren quasi schicksalshaft. Da hilft dann auch die sorgfältigste Wartung nicht, wenn aus heiterem Himmel der Gangwählhebel abbricht oder die Getriebehauptwelle den Geist aufgibt. Eine DS ist eben immer für Überraschungen gut…

Seit den neunziger Jahren steht, von kurzen Unterbrechungen abgesehen, auch immer ein CX in meiner Garage. Der erste, ein 22TRS, war ein sehr angenehmes Langstreckenfahrzeug, mit dem wir problemlos bis nach Sizilien und Sardinien reisten. Mit diesem CX fuhr dann noch unser Sohn Stefan viele Tausende Kilometer, bis schließlich der Rost dem Vergnügen ein Ende bereitete…

Das CX-virus ließ mich jedoch nicht los, vielmehr verschlimmerte sich die Krankheit: Ein günstig erworbener Prestige (Serie 1) erwies sich als äußerst störungsanfällig. Eine Fahrt zur Schubertiade nach Vorarlberg wurde zum ultimativen Desaster: gleich zweimal benötigten wir den Pannendienst, und infolge der Verzögerungen musste ich dann bei Nacht und Nebel über Flexenpass und Hochtannberg fahren, immer in der Angst, dass wieder etwas passiert. Noch selten habe ich mich so gern und emotionslos von einem Auto getrennt.

Wenige Jahre später folgte ein CX2400ie mit c-matic, ein sehr schönes und gepflegtes Fahrzeug, das ich von einem Schweizer Sammler kaufte. Aber so angenehm die Halbautomatik in der Stadt ist, so unangenehm sind die damit verbundenen hohen Drehzahlen auf der Autobahn. Auch mit den Ledersitzen konnte ich mich nicht anfreunden: Im Sommer waren sie unangenehm heiß, und im Winter unbehaglich kalt. Dennoch bereue ich es heute fast, diesen CX viel zu früh wieder verkauft zu haben.

Im Jahr 2004 fand ich eher zufällig das Auto, nach dem ich mich schon immer zurücksehnte: einen GS Pallas in genau derselben Ausführung wie jener, den ich einst im Zustand geistiger Verwirrtheit gegen einen gebrauchten CX eingetauscht hatte. Es handelte sich fast um ein Neufahrzeug, mit bloß 20000 km Laufleistung, Erstbesitz, Schiebedach und in tatsächlich hervorragendem Zustand. Ohne zu zögern fuhr ich nach Koblenz und machte den Kauf perfekt. Man soll nie unterschätzen, welch große Rolle der Faktor Nostalgie bei unserem Oldtimerhobby spielt! Dieser GS ist von allen meinen Autos das einzige, von dem ich mich definitiv nie mehr trennen möchte.

Mittlerweile brauchte ich Ersatz für meinen braven BX, dem vor allem die vielen Salzwinter schon arg zugesetzt hatten. Ein gebrauchter C5 war als neues Alltagsauto angedacht. Wir fuhren zu einem Händler nach Wien, der mehrere solcher C5 im Angebot hatte. Nach der ersten Probefahrt war mir klar, dass das kein Auto für mich sein würde. Im Showroom dieses Händlers zog ein fast neuer, schwarzer C6 Exclusive mit beigem Lederinterieur meine Blicke auf sich und erweckte sogleich gewisse Begehrlichkeiten. Da es sich um einen Vorführwagen

handelte, lag der Preis im gerade noch erschwinglichen Bereich. Meine Frau und ich zogen uns zur Beratung in ein nahe gelegenes Gasthaus zurück, und nach ein paar Vierterln Rotwein fiel die Entscheidung zu Gunsten des C6. Wie so oft, aus dem Bauch heraus, aber die Entscheidung erwies sich im Nachhinein als absolut richtig. Alle großen Urlaubsfahrten unternahmen wir seit damals mit dem C6 , und er ließ uns nie im Stich. Er ist die perfekte Reiselimousine schlechthin. Aber für Kurzstreckenfahrten und häufige Wintereinsätze ist er einfach zu schade, und so kam noch ein BX in die Familie, der gerade einmal 50000 km gelaufen war und so gut wie rostfrei war, ein extrem zuverlässiges Auto, das uns unter anderem völlig problemlos durch Mazedonien und Albanien brachte. Nach dieser heftigen Balkantour hatten allerdings die Federbeine ihre beste Zeit hinter sich ;)

Das jüngste Familienmitglied ist ein CX GTi Bj. 1979, der in der Nähe von Pavia angeboten wurde. Silbermetallic, mit Schiebedach und wunderschöner blauer Innenausstattung, eine Kombination, bei der ich leider immer schwach werde;) Endlich einmal wieder ein CX, der sich so fährt, wie man es sich von ihm erwartet, auch wenn mein GS noch eine Spur sanfter federt. Auch wenn er nicht der Zuverlässigste ist – ich mag ihn. Und falls ich doch eines Tages seiner überdrüssig werden sollte, nimmt ihn der freundliche Herr aus Pavia, von dem ich ihn kaufte und der sich nur schwer von ihm trennen konnte, gerne wieder zurück, wie er mir gesagt hat.



Abzeichen

  • Multi-Citroënist
    ...hat 3 oder mehr Citroën
SM Coupé Injection

1973

Der SM wurde 1973 in Darmstadt das erste mal zugelassen und anschließend von 2 Besitzern in Heppenheim, wohl aus der gleichen Familie (identes Kennzeichen). Die nächste Dokumentation stammt vom Verkauf des SM Spezialisten Volker Hammes an den unmittelbaren Vorbesitzer 2005 nach Marburg. Ich erwarb das Fahrzeug 2015.

Traction Avant 11 BL

1954

Hallo liebe Clubmitglieder
War heute bei der Oldtimermesse in Tulln, wo ich sehr interessante Gespräche führen konnte.
Deshalb freue ich mich darauf, hier heute gleich beizutreten.
Zu meinem Fahrzeug:
Habe mir vor einigen Jahren einen Traction Avant zugelegt.
Doch er ist leider noch immer ein Bausatz, was ich in Zukunft vorhabe, zu ändern.

2 CV 4

1977

Die Ente ist mir 2023 zugelaufen.

Traction Avant 11 B

1954

Version Normale. Koffermodell. Seit 3.4.2024 in meinem Besitz. In Deutschland gekauft. Ein wunderbares Fahrzeug, springt leicht an und läuft rund wie ein Uhrwerk. Die Einzeltypisierung ist leider noch ausständig, dauert halt 2 Monate.

Traction Avant 11

54

Import aus Holland, Erstbesitz vom Großvater über den vater an den Sohn ... dann an mich.

DSpecial

1972

Finition « PALLAS »
Aus Erstbesitz in Lothringen erworben.
Seit 2023 « neues Kleid »
AlltagsFahrzeug.
UrlaubsFahrzeug.
GanzjahresFahrzeug; auch mit Winterreifen und Schneeketten im Einsatz.

DS 21 IE

1970

Vollständig restaurierte DS21 IE Pallas, KTL Beschichtung, neue Klimaanlage und langer 4. Gang hydraulisches Getriebe.
Gris Palladium AC108B, Dach schwarz, Leder naturell - Restauration von DS Manufaktur 2023

C3 Pluriel 1.6i 16V SensoDrive

2004

Das Fahrzeug wurde im Herbst 2023 aus Deutschland importiert und soll hier zum Oldtimer werden

DS 23 IE

1973

Das Auto wird zur Zeit restauriert

ID 20

1969

die id 20 meiner kindheit aus kärnten - durch zufall im burgenland wiedergefunden

C6 2.7 V6 HDi 205 Biturbo

2006

Bald ein Klassiker...
Modell : «exclusive»
Leder, beige. Glas-Schiebedach
zuuu schnell...€€€
farblich an «Flotte» angeglichen

1954

Seit 50 Jahren in Besitz. Alltagsfahrzeug. Urlaubsfahrzeug. Ganzjahresfahrzeug, sommers + winters, auch mit Winterreifen + Ketten. Bombierter Kofferraumdeckel «Blondin» . Einer der Vorbesitzer u.a.: Peter Simonischek. AZAM-Stoßstange-Chrombügel. Motor + FG erneuert. Durchschnittliche Kilometrage über die letzten 5 Jahrzehnte: ca. 4.500 km pro Jahr

Traction Avant 15 Six D

1951

Ursprünglich Erstbesitz meines Großonkels in Lothringen (F). Alltagsfahrzeug. Urlaubsfahrzeug. Ganzjahresfahrzeug, sommers + winters. auch mit Winterreifen und Schneeketten. Hubraum: 2867 ccm. 6-Zyl. Historisch FIVA registriert. Malle (Kofferraumdeckel) « RAOUL » Durchschnittliche Kilometrage jährlich über die letzten 2 Jahrzehnte: 9.536 km p.a.

DS 21 IE

1971

DS21 Pallas BorgWarner Automatic - inkl. Festo-Schiebedach, also fast Cabrio-Feeling

- derzeit noch im Genehmigungs- und Anmeldeprozess, bald durch alle Prüfungen

AC 4

1929

Steht zum Verkauf, weitere Infos über den Club.

XM 2.0i TurboCT

1998

DSuper

1972

5-Gang Getriebe

GSA X3

1983

Schiebedach, Alufelgen

2 CV 6

1987

Modell Dolly

CX 2000

1979

Citroen CX 2000 Pallas, erste Serie mit Lupentacho.
Dieser CX 2000 wurde als gut ausgestatteter Pallas nach Italien ausgeliefert und im Juni 1979 in Treviso zugelassen. Natürlich wurde der CX in Italien bereits teilweise lackiert, etwa 40% Erstlack sind noch vorhanden. Die Innenausstattung ist original.

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